Pressekonferenz mit Pep Guardiola

Pressekonferenz mit Pep Guardiola

  • Dilemma für Guardiola
    In dieser Saison gibt es für den FC Bayern nichts mehr zu gewinnen, im schlimmsten Fall verletzt sich noch jemand. Der Vorwurf: Schon in Leverkusen und gegen Augsburg habe Trainer Pep Guardiola seine Mannschaft geschont und dem Gegner einen unfairen Vorteil verschafft. Vor dem Spiel in Freiburg muss sich Guardiola  etwas einfallen lassen, dies zu entkräften. Die Pressekonferenz zum Nachlesen.


  • Pep ist da
    Mit leichter Verspätung geht es los.
  • Seriös angehen
    Guardiola will sich in Freiburg auf nichts einlassen. "Wir sind immer seriös. Wir werden ein bisschen rotieren, aber wir wollen das Spiel gewinnen", sagt er. Das Aus gegen Barcelona will er so schnell wie möglich hinter sich lassen: "Fußball ist immer morgen. Wir haben neuen Chancen, nächstes Jahr wieder eine neue Chance in der Champions League."
  • Keine Diskussion um Götze
    Keiner seiner Spieler stand in den letzten Wochen derart im Fokus wie Mario Götze - unter anderem Franz Beckenbauer kritisierte den Weltmeister hart. "Das sind nur Meinungen", sagt Guardiola. "Er hat uns viel geholfen. Er ist ein junger Spieler mit viel Talent. Es ist meine Entscheidung, dass er in den letzten Spielen nicht viel gespielt hat. Andere Spieler haben gespielt. Ich bin sehr zufrieden mit seiner Einstellung. Es gibt keine Diskussion, ob er bleibt oder nicht."
  • Guardiola sieht nach vorne

  • Neuer Thiago?
    Die Personalplanung für die neue Saison läuft. Gibt es einen neuen "Thiago oder nix"? "Nein", sagt Guardiola. "In diesem Moment wusste man, dass wir an Thiago interessiert sind. Jetzt
    ist es eine andere Situation.
    Darüber ich spreche ich nicht, tut mir
    leid.
    Der Verein kennt meine Meinung. Kalle Rummenigge, Matthias Sammer
    und Michael Reschke haben ihre Meinungen.
    Am Ende nehmen wir unsere
    Meinungen zusammen.
    Ich habe gesagt: Der Kader ist gut."
  • Verlängert Guardiola?
    "Es ist noch Zeit. Ich habe noch einen Vertrag. Wenn der Verein will, bleibe ich", sagt er. Und meint damit erst einmal nur die kommende Saison. Für alles Weitere sei es noch zu früh.
  • Ansage gegen Freiburg

  • Große Mannschaft, kein Titel
    Die Meisterschaft haben die Bayern überlegen geholt. Zu seiner Verteidigung sagt Guardiola aber: "Schon viele großen Mannschaften haben keine Titel gewonnen." Und weiter: "Wir haben es in dieser Saison überragend gemacht. Wenn du im Halbfinale
    gegen Madrid verlierst, wenn du gegen Barcelona verlierst, haben wir nicht
    viel falsch gemacht."
  • Probleme bei den Torhütern
    "Manuel ist angeschlagen", sagt Guardiola über Torhüter Neuer. Pepe Reina ist nach seiner Roten Karte gegen Augsburg noch gesperrt. Tom Starke also? "Ich weiß es nicht", sagt Guardiola. "Vielleicht kann Ivan spielen." Gemeint ist Ivan Lucic (20) aus Bayerns Regionalliga-Mannschaft.
  • Hörwick geht dazwischen
    Das Thema Ribery - eine ganz heikle Sache in München. "Natürlich wird er nächste Saison spielen können", sagt Guardiola. Bedeutet: Diese Saison wird es wohl nichts mehr. Es bleiben ja nur noch zwei Spiele. "Ich bin nicht informiert worden", legt er nach. Worüber? Da grätscht Mediendirektor Markus Hörwick dazwischen: "Es geht nicht um Guardiola und die Ärzte, sondern Pep meint, er ist nicht informiert worden, dass Ribery wieder fit ist. Weil er es noch nicht ist."
  • Guardiola wird deutlich
    SPORT1 fragt nochmal nach bei Guardiola wegen einer möglichen Vertragsverlängerung. "Die Leute haben andere Probleme, als über Mario Götze oder Pep Guardiola zu diskutieren. Ein Jahr ist lang, nächste Saison bin ich hier! Dann kannst du mir die Frage immer wieder stellen", sagt er. Und lacht.
  • Traum vom Triple
    "Wir wollen das Triple, wie andere großen Mannchsaften auch. Barca auch, Real auch, Juve auch, Milan auch", sagt er. Heißt: Ganz so einfach ist die Sache nicht.
  • Schon vorbei
    Das war es mit der Pressekonferenz. Zu den Themen Vertragsverlängerung und Mario Götze wollte sich Pep Guardiola nicht oder nicht explizit äußern, beides bleibt etwas in der Luft hängen.
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